Samstag, 24. März 2018

Hier schreiben die Mitarbeiter!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

teilt uns in den Kommentaren anonym mit, was an euren Standorten abgeht.
Egal worüber ihr schreiben wollt...Die schlechte Führung, miserable Bezahlung, der schlechte Umgang mit Mitarbeitern, der schlechte Zustand der Verkaufshäuser, die Folgen der Personalsparmassnahmen...Alles kann hier rein!

Finke geht gegen Betriebsräte vor

Die inhabergeführte Unternehmensgruppe finke bekämpft weiter mit Nachdruck die Betriebsräte, um die Mitbestimmung der Arbeitnehmer zu schwächen.

Nach dem Tarifaustritt 2004 haben sich die Arbeitsbedingungen im Unternehmen drastisch verschlechtert. Spätestens seit der Beschäftigung neuer Geschäftsführer im Jahr 2011 wird die gesetzliche Mitbestimmung weiter massiv bekämpft.

Dies gipfelt zurzeit in konsequenter Nichtbeachtung der Mitbestimmungsrechte und der Kündigungen von langjährigen Betriebsratsmitgliedern.
Führungskräfte werden gezielt darauf angesetzt Betriebsratsmitglieder zu bespitzeln und diese bei kleinsten Nachlässigkeit zu melden, abzumahnen und dann zu kündigen.

Im Rahmen der anstehenden Betriebsratswahlen agiert die Unternehmensgruppe ebenfalls aktiv und stellt eigene Listen auf, um arbeitnehmernahe Betriebsräte aus den Ämtern zu drängen und arbeitgebergesteuerte Mitarbeiter zu installieren. Zweck ist auch hier das unterlaufen der Mitbestimmung sowie das ausspionieren von Betriebsräten.


Montag, 24. März 2014

"Offene Mitgliederversammlung" am 02.04.2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 02. April 2014 findet ab 18.00 Uhr eine offene ver.di Mitgliederversammlung in der Cafeteria der Kulturwerkstatt Paderborn statt.

Besprochen werden sollen Themen, die im Arbeitsalltag bei Finke bewegen.
Unter anderem will man sich damit befassen, welche Vergütungsansprüche die Beschäftigten haben.
Ver.di informiert über interessante arbeitsgerichtliche Entscheidungen und deren Bedeutung.

Eingeladen sind alle interessierten Finke-Mitarbeiter - egal ob Mitglied oder nicht!

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung und eine hoffentlich große Resonanz.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Wieder keine Lohnerhöhung bei Finke

In den letzten zwei Wochen haben wohl alle Mitarbeiter ein Schreiben bekommen, in dem alle Geschäftsführer mitteilen, dass es die geplante Lohnerhöhung von 60€ nicht geben wird.

Schuld daran sind die Betriebsräte, die im Jahr 2013 zu hohe Rechtskosten verursacht haben sollen.
Die Geschäftsführung schreibt weiterhin, dass es nicht in ihren Händen lag, das die Erhöhung nicht stattfinden kann und gibt den Betriebsräten die alleinige Schuld.

Der Betriebsrat in Paderborn hat wohl bereits in Form einer neuen Betriebsratszeitung auf dieses Schreiben reagiert.

Jetzt haben wir ein paar Fragen:

Kann eine Geschäftsleitung eigentlich einen Brief versenden, in dem sie einräumt, das sie keine Entscheidungsgewalt mehr hat?
Sind die Betriebsräte jetzt die neue Geschäftsführer und lenken die Entscheidungen?
Wir hoffen auf Antworten!

Mittwoch, 1. Januar 2014

Frohes neues Jahr 2014 - Wünsche und Vorsätze!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf ins neue Jahr 2014.

War jetzt ein bisschen ruhig hier, aber nachdem die Tarifverhandlungen NRW jetzt hinter allen Beteiligten liegen, auf zu neuen, alten Projekten.

Wie sind Eure Vorsätze für 2014?
Was wünscht Ihr Euch 2014? Vom Chef? Von den Betriebsräten? Von der Gewerkschaft? Von Euren Kollegen?
Bitte alles hier rein!

Lasst uns den Blog wieder ans laufen bringen, zusammen können wir was bewegen. Das zeigen übrigens auch die Statistiken zu diesem Blog, mal zur Info in unserem Spitzenmonat hatten wir knapp 10000 Seitenaufrufe, von 0 auf Seite 5 bei den Google Suchen ist das Resultat. Also Gas geben, bald sind wir alle auf Seite 1!

Wir wünschen Euch ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2014!

Eure Blogger


Tarifkonflikt im NRW Einzelhandel beigelegt

Mehr Lohn und Gehalt, Wiederherstellung des Manteltarifvertrages

3 Prozent für 2013 und 2,1 Prozent für 2014

11.12.2013
In der 6. Verhandlungsrunde für die rund 650.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Einzelhandel gelang am 10. Dezember in Recklinghausen der Durchbruch. Nach einem achtmonatigen Tarifkonflikt einigten sich die Tarifvertragsparteien auf folgende Punkte:
Der von dem Arbeitgeber einseitig gekündigte Manteltarifvertrag wird unverändert wieder in Kraft gesetzt.
In zwei Stufen werden die Löhne und Gehälter erhöht. Zum 1. August 2013 um 3 Prozent und am 1. Mai 2014 um weitere 2,1 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden überproportional angehoben.
Neu ist eine Regelung zur Rückführung der über Werkverträge ausgegliederten Auffüllkräfte. Das Tarifergebnis sieht vor, für wiedereingegliederte Beschäftigte eine Entgeltgruppe knapp unter 10 Euro pro Stunde zu schaffen. Zurzeit erhalten diese Beschäftigten per Werkvertrag zwischen 6 Euro und 7 Euro die Stunde. Diese Regelung ist nach Auffassung von ver.di ein klares Signal gegen Werkverträge und prekäre Beschäftigung im Einzelhandel. Damit können die Arbeitsbedingungen für die ausgegliederten Beschäftigten deutlich verbessert werden.
ver.di Verhandlungsführerin Silke Zimmer: „Der monatelange Kampf hat sich gelohnt. Der Manteltarifvertrag ist unverändert wieder in Kraft und die Beschäftigten bekommen eine faire Tariferhöhung. Ohne die fantasievollen Streiks und Aktionen wäre ein solches Tarifereignis nicht möglich gewesen“.
Quelle: nrw.verdi.de

Dienstag, 13. August 2013

Neue Personalrabatte

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem es nun monatelang eine Diskussion über die steinzeitlichen Personalrabatte gab, ist zum 01.08. endlich ein neues Rabattsystem eingeführt worden. 
Jeder kann über ein MHS-Programm seinen Personalpreis einsehen und der ist mal richtig gut!

Daher ein "Vielen Dank" an unsere Geschäftsführung! Weiter so!

Jetzt bitte noch etwas an unserer veralteten Vergütung machen, damit als Finke-Mitarbeiter nicht mehr neidisch auf die Kollegen aus Tarifunternehmen geschaut werden muss. Dann wären wir tatsächlich auf einem guten Weg in die Zukunft!

Wie schaut es bei euch aus? Seid ihr mit dem neuen Personalrabatt zufrieden?

Dienstag, 23. Juli 2013

Willkommen im...

Saustall?

Letzte Woche gab es bei uns die Ansage:"Die Mülleimer werden selbstständig von den Abteilungen geleert!"
Herzlichen Glückwunsch, somit haben wir jetzt in Paderborn 180 Müllfrauen und Müllmänner mehr. Und unsere Reinigungskräfte? Die sehe ich nur noch flitzen und fluchen, weil ihnen die Zeit gekürzt wurde und sie jetzt von unseren Abteilungsleitern beobachtet werden, ob sie denn nicht rumstehen und quatschen. Schöne, neue Welt.

Unser schöne Ausstellung, auf die wir mal alle stolz waren, sieht inzwischen aus wie beim Discounter, unsere Kunden hinterlassen uns regelmässig Grüße auf den Staubschichten auf den Möbel, am liebsten Glastischen.
Sparen wir uns so langsam das Erlebnis Einrichten in Folge unseres Sparwahns?

Hilfe Hr. Finke! Sorgen Sie mal wieder für Ordnung! Mir fehlen die Zeiten, wo Sie mal ne Runde durchs Haus gegangen sind und mal richtig Ordnung gemacht haben!

Wenn unsere Haus wieder seinen alten Standard hat, kommen vielleicht auch die Kunden wieder und sind begeistert von unserem Erlebnis Einrichten.

Schreibt uns Eure Meinung! Passend zu diesem Thema haben wir auch eine neue Umfrage am Start. Wir denken hier gibt es rege Beteiligung!



Donnerstag, 27. Juni 2013

Arbeiten bis zur Rente für viele unvorstellbar

26. Juni 2013 | Mit 67 in Rente gehen? Für viele Menschen ist dies unvorstellbar, denn dazu sind die Arbeitsbedingungen, denen sie täglich ausgesetzt sind, zu belastend und krank machend. 47 Prozent von 4895 befragten Beschäftigten glauben nicht, dass sie unter ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen bis zur Rente durchhalten. In einzelnen Berufsgruppen sind es noch deutlich mehr.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine Repräsentativumfrage aus 2012 zur Ermittlung des DGB-Index Gute Arbeit, die jetzt ausgewertet und veröffentlicht wurde. Der ermittelte Indexwert, die Kennzahl für die Arbeitsqualität aus Sicht der Beschäftigten, liegt bei 61 Punkten und damit im unteren Mittelwert. Als „gut“ haben die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen nur bei der Frage nach dem Sinn ihrer Arbeit bewertet (80 Punkte). Besonders schlecht steht es um die Arbeitsintensität (46 Punkte). Arbeitshetze und Leistungsdichte nehmen zu. Und das wiederum erschwert es, die Arbeit bis zur Rente zu schaffen.
In Pflegeberufen ist die Arbeit so belastend, dass sich nur noch 20 Prozent der Befragten vorstellen können, unter den derzeitigen Bedingungen bis zur Rente durchzuhalten. Und von allen, die unter Arbeitshetze leiden, glaubt nur ein Drittel, es bis zur Rente zu schaffen. Große Unterschiede gibt es in einzelnen Branchen: Während im Wissenschaftsbereich 65 Prozent davon ausgehen, bis zur Rente arbeiten zu können, sind es im Gastgewerbe nur noch 23 Prozent und bei den Leiharbeitern nur 24 Prozent.
Krank machende Arbeitsbedingungen, Hetze und Stress am Arbeitsplatz machen für viele Menschen ein Arbeiten bis zur Rente unmöglich. Damit aber wird die Rente mit 67 automatisch zur Rentenkürzung. Und selbst um bis 65 Jahre arbeiten zu können, brauchen die Menschen gute und gesunde Arbeitsbedingungen.

Quelle: www.verdi.de